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 Out of Space and Time (120er-Liste)

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Lux Aeterna
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BeitragThema: Out of Space and Time (120er-Liste)   Sa Jun 26, 2010 5:28 am

Mein neuestes Projekt, mit dem Ziel 120 Kurzgeschichten zu vorgegebenen Stichworten zu schreiben.

(@Rick: Meine anderen Storys hier kannst du von mir aus löschen, da diese nicht mehr weiter geführt werden.)

Spoiler:
 

1) Anomaly - Unnormal (21) (1000 Wörter)

Er sah immer noch den Jungen vor sich, als er neben Abby die dunkle Straße hinunter lief, um zurück zum Wald zu kommen. „Da war eine Wüste... und Felsen... und so! Ich denke mir das nicht aus!“ Nick hatte förmlich sehen können, wie Ben Bestätigung von ihnen allen forderte, dass das, was er gesehen hatte, wahr sein möge, dass die anderen es vielleicht auch gesehen hatten, aber das hatte niemand.
Was hatte Ben gemeint, als er gesagt hatte, er habe „die Vergangenheit gesehen“? Konnte es wirklich sein, lag hier die Erklärung für all die Absonderlichkeiten, für die Ungereimtheiten, die Nick in der letzten Zeit aufgefallen waren? Diese riesige Echse, die sie im Wald von Dean gesehen hatten, kam sie möglicherweise von dort, wo Ben die Vergangenheit gesehen haben wollte?
Er musste es herausfinden.

Wenig später machten sie sich mit Taschenlampen ausgerüstet wieder auf den Weg zu der Stelle, an der sie die Echse, Stephen und Connor zurück gelassen hatten. Sobald das Tier sie kommen sah, drehte es sich um und floh panisch vor den Menschen und den grellen Lichtern, die sie trugen.
„Lasst ihn laufen! Er hat Angst!“ hörten Stephen und Connor Nick rufen und ließen das massige Tier laufen. Weit kam es ohnehin nicht, denn dann hatte es scheinbar gefunden, was es suchte: Einen schimmernden Kreis aus Lichtsplittern, durch den es schritt.
Aber anstatt wie bei einem Zaubervorhang auf der anderen Seite wieder zum Vorschein zu kommen, blieb das riesige Tier verschwunden.
„Wo ist es hin gegangen?“ fragte eine zugleich nervöse und ängstliche Claudia. Nick konnte nur die Lichtsplitter anstarren, die vor ihm in der Luft rotierten.
„Nach Hause.“ sagte er schlicht und lauschte dem leisen Sirren der Splitter. So etwas hatte er noch nie gesehen. Aber jetzt schien sich zu bewahrheiten, was Ben gesagt hatte. Dieses Tier kam aus der Vergangenheit und nun war es wieder dort hin zurück gekehrt, wo es her gekommen war. Allerdings war dieses Tier ein Pflanzenfresser gewesen, was hieß, dass dort draußen noch ein zweites Tier herum streifte, und das mussten sie so schnell wie möglich finden und an seinen Heimatort zurück bringen.

Schließlich hatte Nick Lester überzeugen können, ihn die Anomalie erkunden zu lassen. Doch er fühlte sich leicht unbehaglich angesichts des Trupps von Soldaten, die mitgekommen waren und allerlei Gerätschaften und Käfige mit sich schleppten. Natürlich musste Rex wieder zurück in die Zeit, in die er gehörte. Für den Professor war es, als bewege er sich in einem Traum. Zeitreisen, das machten doch nur Leute in Filmen. Wie bei Dr. Who.
Aber das hier war real. Die Echse auf seinem Arm war real, die schimmernde Lichtkugel, die Nick kurzerhand als Anomalie bezeichnet hatte war genau so real und ebenso das Tier, dass sie gesehen hatten und das Connor inzwischen als Scutosaurus identifiziert hatte.
Er sah zu dem jungen Studenten herüber, der fasziniert die Anomalie studierte. Er hielt einen metallenen Kugelschreiber in der Hand, welcher von der Anomalie angezogen und verschluckt wurde.
„Hehe, das ist so cool.“ hörte er ihn begeistert glucksen und beschloss, ihn mit seinem neuen Spielzeug allein zu lassen. Plötzlich stand jedoch Stephen neben ihm, als er noch die Anomalie musterte. „Du denkst an Helen, nicht wahr?“ fragte sein Freund fürsorglich. Erneut wurde ein Gegenstand durch die Anomalie gezogen und Cutters Blick wanderte zu Connor, der entgeistert das Lichtgebilde anstarrte. „Das war mein Haustürschlüssel...“ gab dieser perplex von sich.

Kopfschüttelnd wandte Nick seine Aufmerksamkeit dem Laborassistenten zu.
„Es würde so vieles erklären. Warum sie so lange weggeblieben ist.“ meinte er nachdenklich und verschränkte die Arme vor der Brust. „Bis auf die Tatsache, warum sie nicht zurück gekommen ist.“ gab sein Freund zu bedenken.
Hinter ihm kamen Claudia und ein Soldat, den er nicht kannte auf sie zu und blieben vor Nick stehen.
„Das ist Captain Ryan, er wird Sie begleiten.“ hörte er sie sagen und maß den Soldaten mit Blicken. Er machte einen professionellen, wenn auch nicht gerade zu freundlichen Eindruck. Die beiden Männer reichten sich die Hand und drehten sich dann in Richtung des Lichtkreises, bevor sie diesen durchschritten und in ihm verschwanden.

*

Vor ihm erstreckten sich weite Flächen vulkanischer Asche, in die ein Riese Felsbrocken und einige Büsche grüner Vegetation geworfen zu haben schien. Nick sah sich um und konnte sein Glück nicht fassen. Es war wahr, es war wirklich wahr. Ben hatte nicht gelogen. Nick wünschte nur, er hätte eine Kamera, um all das festzuhalten.
„Geben Sie mir eine Stunde! Nur eine Stunde für mich allein.“ bat er Captain Ryan, der nach einigem Zögern einwilligte, wohl wissend, dass Nick mit seinem Funkgerät jederzeit Hilfe holen konnte, sollte er welche benötigen.
Er machte sich auf den Weg und erklomm die nächstbeste Anhöhe, die er fand. Ein geradezu monströser Vulkankrater, mehrere Dutzend Meter tief, aber glücklichweise schon seit langem kalt.
Sein Blick schweifte über die Landschaft, über die über ihm fliegenden Coelurosauravus, zu denen er Rex zurück gelassen hatte, bis hin zu der umherziehenden Herde Scutosaurier, die in einer Senke zu sehen waren.
Nick legte die Hände wie einen Trichter um den Mund. „HELEN!“ rief er, so laut er konnte, doch er bekam keine Antwort außer seinem eigenen Echo, das von den Tälern und Hügeln zurück geworfen wurde. Sie war nicht mehr hier.

Der plötzliche Ruf Captain Ryans ließ ihn zu ihm zurück laufen.
„Professor, das sollten Sie sich ansehen!“
Es dauerte nur Minuten, bis Cutter ihn erreicht hatte. An einem etwas geschützten Ort fand sich ein Metallkoffer mit Nahrung und Ausrüstung. In der Ascheschicht darunter stießen seine Hände auf einen klobigen Gegenstand und er zog ihn hervor. Eine Kamera. Nick drehte sie neugierig herum. Am Boden standen zwei einzelne Buchstaben. H.C.
„Helen Cutter.“ murmelte er ungläubig und ließ die Kamera ergriffen sinken. Ryan sah ihn besorgt an. „Ich habe noch etwas gefunden.“ sagte er schließlich. Nick ließ sich zeigen, was er gefunden hatte. Ein männliches Skelett.
Helen war nicht mehr hier, aber sie war hier gewesen, und das nicht allein.


Zuletzt von Saphira am So Jan 30, 2011 1:29 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Lux Aeterna
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BeitragThema: Re: Out of Space and Time (120er-Liste)   Fr Jul 02, 2010 11:08 pm

2) Forest - Wald (22) (1000 Wörter)

Sobald dieser Typ das Foto in der Zeitung gesehen hatte und es Nick zeigte, hatte sich alles geändert. Es war ein Tier im Wald von Dean gesehen worden, irgend eines, das angeblich noch nie jemand zuvor gesehen haben wollte. Er wusste von Nicks Gesichtsausdruck, dass ihn die Sache mehr interessierte, als er zugeben wollte. Stephen fiel nur ein Grund ein, warum Nick so reagierte, als er den Namen des Waldes von Dean hörte. Connor dagegen war weit davon entfernt, misstrauisch zu sein. Er schien bloß glücklich, dass eine seiner „Monster-Sichtungen“ sich als interessant genug für den Professor herausgestellt hatte. Er konnte ja nicht wissen, dass Nick etwas besonderes mit dem Wald assoziierte.
Stephen dagegen glaubte nicht daran, dass sich dort draußen wirklich ein Monster herum trieb. Sicher nur ein Löwe oder Wolf aus einem Zoo oder einem Privatgehege.

Eine Weile später glaubte er das nicht mehr. „Das Vieh war riesig. Hat für die Strecke hier nur ein paar Sprünge gebraucht.“, ließen sie sich von dem Farmer erklären. Nick Entfernte sich ein paar Schritte von den anderen. „Also wenn sie mich fragen...“ fing Connor an, aber Nick hörte ihm gar nicht zu. Sein Blick war gedankenversunken auf den Wald vor Ihnen gerichtet.
„Hab ich was falsches gesagt?“ fragte der Student leise Stephen. Natürlich konnte er es nicht wissen. Und da Nick nicht selbst mit der Sprache herausrückte...
„Helen Cutter ist vor 8 Jahren spurlos irgendwo in diesem Wald verschwunden. Man hat ihre Leiche nie gefunden.“ erklärte er knapp. Nick hatte derweil noch einige weitere Schritte getan.
„Stephen.... Komm mal bitte her und gib mir eine logische Erklärung hierfür.“ Der Angesprochene warf Connor einen Blick zu und überwand die kurze Distanz bis zu seinem besten Freund. Dann folgte er dessen Blick und erstarrte.
In die Seitenwand eines Kleinlasters waren wie von massiven Pranken Schlitze geschlagen worden.
Verbogenes Metall und Teile der Verkleidung hingen heraus und da war rote Flüssigkeit an den scharfen Metallrändern der Schlitze.
Neugierig berührte Stephen diese und zog die Hand zurück. Das war Blut. Aber ihm fiel kein Tier ein, dass so etwas mit einem Auto anstellen konnte.

Kurz darauf kauerte er vor einem zersplitterten Baumstamm, der noch nicht lange so war. Das sah man deutlich an der Bruchstelle, die noch frische Farbe hatte. Der ganze Baum sah aus, als läge er noch nicht lange hier. Stephen hatte ja selbst die Kuh gesehen, die in dem Baum gehangen hatte. Leoparden zogen ihre beute teilweise in die Baumkronen, um sie dort in Ruhe zu fressen. Dort machte keine Hyäne und kein Löwe sie ihnen streitig. Aber kein Leopard, der ihm je unter gekommen wäre, könnte Bäume dieser Größe zersplittern wie Streichhölzer. Nein, das musste schon etwas größeres sein.

Dann der Fußabdruck. Er kam sich vor wie dieser Typ in Jurassic Park, der das erste mal den Fußabdruck eines Tyrannosaurus sah, der sich mit Wasser gefüllt hatte. Das Wasser schlug kleine konzentrische Kreise, bei jedem Schritt, den das näher kommende Tier machte. Genau so fühlte Stephen sich gerade. Er wusste genau, dass das Tier noch irgendwo hier in der Nähe war, und er musste es finden, bevor noch mehr passierte.

Connor zeigte ihm stolz sein Internetportal. „Seit ich fünfzehn bin, habe ich jede freie Minute da rein gesteckt.“ sagte er stolz und zappte sich durch ein paar Bilder. „Hier stehen alle möglichen Wirbeltiere drin, die es mal gegeben hat.“ Seit Stephen die Anomalie und die merkwürdige Echse gesehen hatte, zweifelte er nicht mehr daran, dass es sich bei dem Tier um ein Relikt aus der Urzeit handelte.
„Das Tier, das wir im Wald gesehen haben, war vermutlich ein Scutosaurus. Wenn wir in der zeit bleiben...“ ein weiteres Bild ging auf, das ein Tier zeigte, das aussah wie direkt aus einem Horrorfilm. Lange, zahnbewehrte Schnauze, die überdies im Vorderkiefer noch lange Säbelzähne aufwies, ein reptilienartiges Aussehen und kleine, stechende Augen.
„Ein Gorgonopside. Stephen, wenn sich dieses Vieh immer noch hier befindet, musst du es finden, und zwar schnell!“

Schließlich hatten sie das Tier gefunden, wenn auch eher unfreiwillig. Nick und Captain Ryan schafften es gerade wieder aus der Anomalie, als der Gorgonopside sich aus dem nebligen Schatten der Bäume geschielt hatte. Nick bemerkte das Tier noch rechtzeitig, als es auf sie zu gestürzt kam und durchdringend brüllte. Nick zog Claudia mit sich, aber sie stürzte und fiel zu Boden. Fast war das Tier heran, da fasste Stephen einen Entschluss. Nick würde es verschmerzen, wenn sein geliebter Toyota einige Schrammen hatte.
Laut hupend fuhr er auf das Tier zu, dass ihm entgegen brüllte und rammte es. Ein Ruckeln ging durch den ganzen Wagen und dieser wurde durch das Tier demoliert, aber schlussendlich ging es zu Boden.
Nick sah aus, als könnte er nicht glauben, was gerade passiert war. Doch gerade, als er Claudia aufgeholfen hatte und alles gut aussah, kam wieder Leben in den scheinbar toten Urzeitgiganten.
Knurrend kam das Tier wieder auf die Füße, um einen neuerlichen angriff auf sie zu starten, doch Nick handelte geistesgegenwärtig. Von einem der Soldaten schnappte er sich ein Gewehr und drehte sich zu dem Laborassistenten um.
„Stephen, fang!“ Blitzschnell wechselte das Gewehr seinen Besitzer. Stephen kümmerte sich nicht mehr darum, dass das ein schützenswertes, urzeitliches Tier war, er wusste nicht, was es vielleicht anrichten konnte, wenn das Tier starb. Im Moment war wichtig, dass das Tier seine Freunde nicht tötete. Mehrere Schüsse später bäumte sich das Tier noch ein letztes mal auf, ehe es mit einem letzten Aufbrüllen zusammenbrach und sich nicht mehr rührte.

Lester mochte der Meinung sein, es sei alles vorbei, aber Stephen war sich da nicht so sicher. Und er wusste, dass es Nick genau so ging. Er dachte immer noch an Helen und daran, dass sie einfach verschwunden war. Vielleicht gab es eine logische Erklärung für all das. Vielleicht hatte sie eine Möglichkeit gefunden... hatte sie vielleicht die Anomalien gefunden?

Doch als Stephen wusste, dass es wirklich so war, schwor er sich, Nick nichts davon zu erzählen.
Was sonst konnte er tun?
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BeitragThema: Re: Out of Space and Time (120er-Liste)   Fr Jul 16, 2010 1:03 am

3) Breathe Again - Wieder Atmen (10)

„Die Leiche ist der Taucher, den wir im Reservoir verloren haben.“ Ryan hielt ihr das Taschentuch in einer Schutzhülle entgegen, das am Arm des Tauchers festgebunden gewesen war, nachdem man ihn aus dem Wasser gezogen hatte. Nachdenklich betrachtete Claudia es. Sie sah deutlich die eingestickten Initialien und wusste gleich, was das zu bedeuten hatte.
Cutter hatte sie alle angelogen und verschwiegen, dass seine Frau möglicherweise noch am Leben sein könnte.
Wie lange er das wohl schon wusste?
Sie konnte es sich nicht erklären, aber plötzlich misstraute sie ihm. Arbeitete er am Ende mit Helen zusammen und gegen sie? Wenn dem so war, musste sie Lester davon unterrichten, aber erst einmal wollte sie seine Version der Geschichte hören.

Als sie die Treppe zu dem immer noch gefluteten Keller herunter kam, sah man Claudia Brown sehr deutlich ihre Gefühle an. Cutter hatte sie alle hintergangen, aus welchem Grund auch immer. Fast betete sie, dass es eine andere Erklärung für das finden des Taschentuches gab, aus einer Zeit, die so unvorstellbar weit zurück lag, dass alles, was aus ihr existierte, nur noch von versteinerten Knochen bekannt war. Für sie war es immer noch nicht leicht zu akzeptieren, dass es möglich war, mit Hilfe von Rissen in der Zeit in die Vergangenheit zu reisen oder das Tiere aus dieser Zeit zu ihnen kommen konnten.
Als sie ihren Job beim Ministerium angetreten hatte, hätte sie niemals gedacht, so zu arbeiten.
Wie hatte Lester es so passend beschrieben?
„Sie entwickeln Notfallpläne für jede mögliche Katastrophe, bis hin zur Invasion durch Aliens, und dann passiert das.“

Cutter jedoch schien unbesorgt. Er drehte sich zuerst nicht einmal nach ihr um.
„Wir warten schon.“ war alles, was er sagte. Erst, als er von ihr keine Antwort erhielt, drehte er sich um und blickte in ihr kühles, verschlossenes Gesicht.
„Was ist los?“ fragte er. Plötzlich fühlte Claudia eine irrationale Wut in sich aufsteigen. Dieser Mann war der Inbegriff der Ignoranz! Und scheinheilig war er auch.
Wortlos hielt sie ihm das verpackte Taschentuch so hin, dass er die eingestickten Buchstaben H.C. lesen konnte. Als er aufschaute, breitete sich ein verstehender Blick über sein Gesicht aus.
Aha, sie hatte also recht gehabt. Er hatte es von Anfang an gewusst.
Für die folgende Unterhaltung bat sie ihn nach oben in die Küche, wo durch die bunten Glasfenster warmes Sonnenlicht hereinfiel.
Sie schaute ihn ein fach nur an, wie er da an der Fensterbank lehnte und nach Worten suchte, die den Verrat vielleicht erklären mochten.
„Helens schrullige alte Tante hat uns die immer geschenkt.“ Er machte eine Pause. Vielleicht war es auch einfach Verlegenheit oder Zögerlichkeit, oder...
„Das gleiche Geschenk. Zu Weihnachten und zu jedem Geburtstag.“ Claudia hütete sich, ihn jetzt zu unterbrechen.
„Helen und ich haben immer Witze darüber gemacht.“ Er stockte wieder, sah sie an. Ein kleines Lächeln spielte um seine Lippen, so, als erlaube er sich einen Scherz mit ihr.
„Sie will mir etwas sagen. Dass sie auf der anderen Seite der Anomalie auf mich wartet.“

Claudia schluckte seine Worte stumm. Sie biss sich auf die Lippe und versuchte eine Erwiderung zu finden, die nicht zu bissig klang.
Stattdessen fragte sie:
„Warum haben Sie es verheimlicht? Sie haben mich angelogen! Uns alle!“
Doch anstatt wütend zu werden, rechtfertigte Cutter sich.
„Versetzen Sie sich doch mal in meine Lage. Ich hatte gerade raus gefunden, dass meine tote Frau noch lebt.“
„Und vielleicht vieles weiß, was uns enorm helfen würde!“ Jetzt konnte sie nicht mehr verhindern, dass sie etwas lauter wurde. Der Mann war doch echt unglaublich!
„Sie haben kein Recht, zu entscheiden, was wir erfahren sollten, und wann!“ Sie betrachtete erneut das Taschentuch und warf es ihm dann vor die Füße.
„Wenn Sie das nicht einsehen wollen, sind Sie nicht mehr mit dabei.“ Mit dieser Erkenntnis ließ sie ihn stehen und ging aus dem Raum.

Nick war es sichtlich unangenehm, dass Helens mögliches wieder oder immer noch Leben vor allen anderen breitgetreten wurde, als sie wenig später alle zusammen im Haus versammelt waren. Die Familie hatte man schon lange evakuiert.
„Helen Cutter hat uns 8 Jahre Wissen voraus. Wissen, das wichtig für uns sein könnte.“ gab James zu bedenken.
„Und das sie sicherlich mit uns teilen würde, wenn sie hier wäre.“ schaltete Stephen sich ein. Alle Augen, besonders aber die von James, richteten sich auf Nick.
„Dann bringen wir sie her, wenn nötig mit Gewalt.“
Er sah nur halb auf, als er erwiderte: „Das ist meine Frau, von der Sie da sprechen.“ Ein Lächeln spielte um Lesters Mundwinkel, das keinesfalls aufrichtig war.
„Deswegen werden Sie auch derjenige sein, der sie zurück holt.“

Nervös lief Claudia im Haus auf und ab. Eine Stunde hatten sie Cutter Zeit gegeben, Helen zu finden und zurück zu bringen. Fand er sie nicht, würde man Mittel und Wege finden, Helen Cutter davon zu überzeugen, zu kooperieren. Wie James gesagt hatte, zur Not mit Gewalt.
Doch auch nachdem eine Stunde verstrichen war, kam Cutter nicht zurück.
Als sie Stephen und Ryan nur den durchschnittenen Atemschlauch aus dem Wasser ziehen sah, wallte Besorgnis in ihr hoch. Wie lange war er schon da unten ohne Luft?
„Holt ihn raus!“ Jetzt dankte sie Gott, dass sie Cutter zusätzlich mit einem Seil gesichert hatten.
Als sie ihn heraus zogen, wurde deutlich, dass er nicht mehr atmete.

Es war dunkel und kalt. Er versuchte zu atmen und seine Augen zu öffnen, doch er konnte nicht. Erst als sich warme Lippen auf seine legten, empfand er endlich etwas.
Zuerst dachte er, es wäre Claudia, ja, er hoffte es fast. Doch ihm wäre es Recht gewesen, selbst wenn es Lester gewesen wäre. Er drehte den Kopf zur Seite und hustete einen Schwall Wasser aus. Über sich erblickte er Stephens Gesicht und um sich herum die der anderen, als man ihn auf eine Trage hob und davonrollte.
„Haben Sie Helen gesehen?“ wollte Claudia wissen. „Ja.“ antwortete er nur. Es war egal. Hauptsache, er konnte wieder atmen.
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BeitragThema: Re: Out of Space and Time (120er-Liste)   Sa Aug 28, 2010 10:57 pm

4) Trouble Lurking - Lauernder Ärger (25) (James/Christine)

Er hatte es ihnen gesagt. Wieder und wieder hatte er seinen Mitarbeitern eingeschärft, was heute passieren würde. Es war nicht so, dass er Angst hatte, im Gegenteil. James hatte vor gar nichts Angst. Okay, abgesehen von dem Predator, der damals versucht hatte, ihn zu zerfleischen.
Aber das hier war eine ganz andere Klasse. Nicht, dass es etwas zu beanstanden gab natürlich. Die Sicherheitsvorkehrungen entsprachen dem Standard. Einzig von den Mitarbeitern konnte man das nicht sagen. Ein bunt zusammen gewürfelter Haufen aus kaum dem Teenageralter entwachsenen Studenten und exzentrischen Besserwissern mit Diplom in der Tasche. Nicht gerade das, was James unter guten Mitarbeitern verstand.

Von seinem Platz hoch über den anderen Mitarbeitern beobachtete er das Treiben. Abby fütterte das Mammut mit Äpfeln, Connor fuhr Skateboard, Cutter saß an einem der Schreibtische. Dr. Page philosophierte mit Jenny über irgend etwas, dass er nicht näher verstand. Becker saß auf einem Stuhl vor dem Detektor und behielt diesen im Auge. Doch die durcheinander gewürfelte Hektik täuschte. In Wirklichkeit hatten sie alle genau so großen Bammel wie er selbst. Nicht nur, dass es hier um die Sicherheit ging, aber sie hatten zusätzlich noch ein Problem.
James ließ seinen Blick erneut über die Mitarbeiter schweben. Dass Nick am Schreibtisch saß, stimmte.

Aber wenn James seinen Blick noch gut einen Meter weiter wandern ließ, erblickte er dort das selbe Phänomen noch einmal. Noch ein Nick Cutter saß dort auf einem Schreibtischstuhl. Aber im Gegensatz zum ersten trug er andere Kleidung und blickte stumpfsinniger drein, wenn das möglich war, denn er selbst hatte Cutter vorhin dazu verdonnert, einen Bericht über die letzte Anomalie zu schreiben, was diesen sauer aus der Wäsche gucken ließ.
James prüfte die Uhr an seinem Handgelenk. Noch zehn Minuten, bis Christine kam. Bis dahin musste der Klon verschwunden sein. Warum sie ihn noch nicht umgebracht und in die Themse geworfen – letzteres strich James wieder aus seinen Gedanken ob der Schwierigkeiten, die ihnen eine Leiche eines sonst putzmunteren Mannes in der Themse einbringen konnte – hatten, überstieg seinen Verstand.

Aber einen Notfallplan gab es nicht, der aber in der nächsten Sekunde bitter nötig wurde. Eine vollkommen aufgelöst wirkende Mitarbeiterin brach durch die Schwingtür und blieb mitten im ARC stehen.
„Mr Lester, Sir, Christine Johnson ist soeben eingetroffen.“ keuchte sie atemlos. Innerlich fluchte James, dann sah er zu Becker. Für den Fall hatten sie geübt. Es war immerhin nur ein Klon, zum Teufel nochmal!
Becker drehte sich auf seinem Bürostuhl ansatzlos herum und schoss mit dem Betäubungsgewehr auf den Klon, der daraufhin bewusstlos in sich zusammensackte. Der echte Cutter stapelte derweil daneben ungerührt seine Unterlagen.

Connor gab augenblicklich das Skateboardfahren auf und Abby versetzte dem Rüssel des Mammuts noch einen Klaps, ehe sie das Gehege dicht machte.
Wenig später hörte man das rhythmische Klackern eines hohen Damenabsatzes auf den Fliesen. Gerade als Christine Johnson die Tür aufstieß, hatte Becker es sich wortlos zur Aufgabe gemacht, den betäubten Nick-Klon an ihr vorbei zu schleifen. Sie blieb stehen, wo sie war. Sah erst den Klon, dann den Professor und schließlich James an.
Ihre Nasenflügel bebten, und fast erwartete James, sie Feuer schnauben zu sehen wie ein wütender Drache. „Erkläre mir das!“ zischte sie, als er sie erreicht hatte. Gerade verschwand der Fuß des Professors um die letzte Biegung und außer Sicht.
„Ähm, also wie du sehen kannst, ist der Professor bei bester Gesundheit...“
der Angesprochene winkte Christine fröhlich grinsend zu und reckte einen Daumen in die Luft, ehe sie sich wieder James zuwandte.
„Das ist nicht die Antwort auf meine Frage!“ zischte sie, nun schon merklich zitternd vor Wut.
Nick kam James zu Hilfe, indem er um seinen Schreibtisch herumlief und sich zu ihnen gesellte.
„Das war bloß ein Modell. Wir... ähm...“
Er sah hilfesuchend Connor an, was keine sonderlich gute Idee schien, denn was sein Schützling dann vom Stapel ließ, ließ Nick sich wünschen, im Erdboden versinken zu können.

„Ähm ja, ein Modell für... Madame Tussauds.“ Nick und James zogen beide synchron eine Augenbraue nach oben. „Ja, wissen Sie, weil wir doch langsam sowas wie Nationalhelden sind, wollen sie jetzt Wachsfiguren von uns allen machen und...“
James wollte Connor gern mit einem Blick zu verstehen geben, er solle den Mund halten. Das funktionierte erst, als Abby ihm auf den Fuß trat.
„Auu, Abby, was zum...“ einen bedeutungsvollen Blick später war er schlauer. Christine sah jetzt ernsthaft so aus, als könnte sie Feuer speien. Oder Säure.
„Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass ich Ihnen dieses Lügenmärchen abkaufe?“ fragte sie mit tödlicher Ruhe in der Stimme. Den Tonfall immerhin schien hier jeder zu verstehen, benutzte James ihn doch selbst manchmal. Er hatte es doch von Anfang an gewusst, hier war Ärger im Anmarsch. Großer Ärger.

Doch niemand machte sich die Mühe, die Sache richtig zu stellen. Wie denn auch?, dachte James ratlos. Wie erklärte man einer Regierungsbeamten die Existenz von Klonen?
Verdammt, wieso hatten sie den Klon überhaupt behalten? Das war Cutters Schuld! Er hatte die Idee gehabt, dass es vielleicht interessant sein könnte, Studien an ihm durchzuführen, um zu sehen, was an ihm anders war als an normalen Menschen.
Und als niemand eine plausible Antwort für das Geschehen fand, wusste James, was kommen würde. Er sah es an Christines selbstsicheren Lächeln.
„Nun, meine Damen und Herren, da das Verbreiten von Lügengeschichten ja scheinbar ihr liebstes Hobby ist...“ sie lächelte süßlich. Doch der Blick, den sie James zuwarf, sprühte vor Wut.
„Das wird ein Nachspiel haben!“ zischte sie ihm zu, bevor sie auf der Hacke kehrt machte.
Wie James prophezeit hatte. Da lauerte Ärger...
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BeitragThema: Re: Out of Space and Time (120er-Liste)   Fr Okt 08, 2010 11:49 pm

5) Fairy Tale - Märchen (61) (Original Character)

Es war nur ein ganz normales Mittelalterfest gewesen. Wo man hin ging, um sich mit Met zu betrinken, Feuerschluckern zu zu schauen und Leuten, die sich in bunten Kostümen mit übergroßen Zahnstochern von ihren Pferden schubsten. So was nannten sie Ritterspiele.
Aaron jedoch war sich dessen jetzt nicht mehr so sicher. Vor ihm stand ein riesiges, gehörntes Tier, dass er zu gern wieder in die BBC-Dokumentation verbannt hätte, aus der es gekommen sein musste.
Er kam sich ein bisschen vor wie in dem Film The Ring, nur das in seinem Fall keine Wasserleiche aus einem Fernseher gekrochen war.

Er sah sich nach Alessa um. Sie stand neben ihm, so blass wie er und schluckte. Zitternd tastete sie nach seiner Hand.
Aaron drehte sich wieder nach vorn und sah, wie das massige Tier den Kopf mit den drei spitzen Hörnern senkte – eine klare Kampfansage. Blut glitzerte an den Spitzen, wo die Echse Julie erwischt und durch die Luft geschleudert hatte. Aaron konnte seinen Sohn hinter sich wahrnehmen, wie er am Boden kniete und leise auf Julie einredete. Von den Rettungssirenen hörte man noch nichts, aber die würden sicherlich gleich kommen.
Darum konnte Aaron sich jedoch nicht mehr kümmern, denn als das Tier schnaubend die Luft ausstieß und auf sie zu rannte, blieb ihm und Alessa nur noch ein Weg: Durch das schimmernde Lichtgebilde, durch dass sich das Tier sicherlich nicht trauen würde.

Doch sobald sie hindurch gerannt waren, präsentierte sich ihnen nicht eine weitere reihe bunter Festbuden und Hütten voller buntem Volk. Das hier war eine ganz andere Szenerie. Ein ausgedehnter Wald erstreckte sich, wohin Aaron auch schaute. Und als er sich herumdrehte, war der Lichtkreis verschwunden.
„Ähm okay...“ murmelte Aaron und ging zu der Stelle zurück, an der sich die Anomalie gerade noch befunden hatte. Was sie war, wusste er natürlich nicht.

„Wenn uns einer von deinen Freunden die Requisite geklaut hat, kannst du ihm dann bitte sagen, er soll sie wieder dort hin tun, wo sie war?“ fragte er zitternd und drehte sich zu Alessa um, die schon ein paar Schritte weiter gegangen war.
„Alessa?“ fragte er und folgte ihr zu der Stelle, an der sie am Boden kniete. Zwei Personen lagen dort, ein Mann und eine Frau. Ihre Knochen waren verdreht und gebrochen. Offensichtlich waren sie schon eine Weile tot und es sah so aus, als wäre etwas riesiges auf ihnen herum getrampelt.

Aaron sah sich um. Und fasste dann einen Entschluss. Das hier war kein Scherz. Da war nicht „versteckte Kamera“ oder „Verstehen Sie Spaß“. Dann würden hier nicht zwei Leichen liegen. Dann wären sie jetzt nicht an einem komplett anderen Ort.
Tief durchatmend fasste er einen Entschluss und fing an, dem Mann die Sachen auszuziehen. Der Körper war noch nicht kalt und steif, deswegen ging es ganz leicht.
Alessa jedoch starrte ihn entgeistert an.

„Was zum Teufel tust du da?“ fragte sie entgeistert und so leise, als fürchte sie, belauscht zu werden.
„Na, wir müssen uns doch den Gegebenheiten anpassen, oder?“ fragte Aaron ungerührt und tauschte sein Hemd mit dem des Toten. Gleich verfuhr er mit der Hose. Es war nur die Kleidung einfacher Arbeiter, aber es würde reichen müssen.
„Du kannst doch nicht einfach...“ flüsterte seine Begleitung, aber da war er schon los gelaufen, einen ausgetretenen Pfad hinunter, der zwischen den Büschen kaum zu sehen war.
„Beeile dich lieber. Ich kann die nächste Siedlung schon sehen.“ rief er über die Schulter zurück.
Alessa beeilte sich, die Kleidung der Frau anzuziehen und ihm zu folgen.

*

Doch irgendwie war von dort an alles mögliche schief gegangen. In einer Taverne hatten sie sich nur erkundigen wollen, wo sie waren, welches Jahr es war und so weiter, und hatten dabei heraus gefunden, dass sie sich im Mittelalter befanden, was nach Aarons logischem Denkvermögen gar nicht möglich sein konnte, als man sie festgenommen hatte.
Sie hatten die Kleidung zweier Ermordeter angehabt, was sollte man ihnen anderes vorwerfen als Mord? Und selbst Aaron mit seinen rudimentären Geschichtskenntnissen wusste, was auf ihn zu käme. Auf sie beide. Der Galgen.

*

„Möchtet ihr noch ein paar letzte Worte zu Eurer Verteidigung sagen? Nützen würde es nicht mehr viel, aber manche haben das Bedürfnis danach.“ fragte der Henker. Das raue Hanfseil um Aarons Kehle scheuerte unangenehm. Er zitterte und griff nach Alessas Hand, die direkt neben ihm stand, ehe er den Kopf schüttelte. So viele Menschen um das Schafott herum, nur um zu sehen, wie zwei Ausländer starben. Mord war zu dieser zeit wohl noch sowas wie ein Volksevent gewesen, an dem jeder teilnehmen durfte.
Dann schloss er die Augen und wartete darauf, dass die Falltür unter ihm nachgab und das Seil ihm das Genick brach.

*

Aber nichts dergleichen geschah. Stattdessen vernahm er eine vertraute Stimme.
„Ich fürchte, die Hinrichtung muss leider ausfallen.“ Ein Tritt, und Calvin hatte gemeinsam mit Becker den Henker vom Podest befördert und seinem Vater und Alessa die Seilschlingen über den Kopf gezogen.
Ehe er sich versah, war Aaron schon runter von der Plattform und hinter seinem Sohn auf einem Pferd

Der aufgebrachte Mob aus einfachen Bürgern erreichte sie nicht mehr. Dann waren sie schon durch das wieder eröffnete Tor aus Licht in ihre Welt gelangt.
„Mach sie zu!“ konnte er Calvin im Vorbeireiten einem schwarzhaarigen Mann in seinem Alter zu brüllen hören, dann wurde aus dem Tor eine kompakte Kugel.
Sie waren wieder in Sicherheit, doch Aaron fühlte sich, als sei er geradewegs in ein Märchen und wieder hinaus gestolpert.
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BeitragThema: Re: Out of Space and Time (120er-Liste)   Sa Okt 16, 2010 11:50 am

6) Homunculi - künstlicher Mensch (47) (Helen)

Es war keine Überraschung für Helen gewesen, diese Technik in der Zukunft zu finden. Schließlich gab es ja schon seit Jahren den versuch, Tiere zu vervielfältigen, ein Abbild eines anderen Tieres zu schaffen, das nicht nur genau so aussah wie das Original, sondern sich auch ähnlich verhielt.
Das ähnliches, bestenfalls identisches Erbmaterial hatte. Aber hier ging es um etwas ganz anderes als ein Schaf oder einen Hund zu klonen. Manche reiche Frau klonte sich ihren Hund, damit sie wieder das gleiche Tier hatte wie früher. Ein Hund, der genau so aussah wie der verstorbene, das gleiche Halsband und den gleichen Napf haben konnte. Helen grinste abfällig. Nein, das war ganz und gar nicht ihre Intention.

Sie wusste, dass Nick heute länger arbeiten musste. Sie hatte ihn beobachtet, wie er mit Lester darüber sprach.
Für sie hieß das, dass sie ohne Probleme in sein Haus einbrechen konnte, wie es ihr gefiel. Im Grunde war es nicht wirklich einbrechen. Sie hatte nach neun Jahren noch immer einen Schlüssel und wenn ihr Exmann es nicht für nötig hielt, das Schloss aus zu wechseln, war das seine eigene Schuld. Schließlich war es irgendwie auch noch ihr Haus, auch wenn er jetzt hier allein lebte und sie offiziell als tot galt. Sie könnte sich nachts zu ihm schleichen und versuchen, sich das Bett mit ihm zu teilen, nur für den Spaß, seine Reaktion zu sehen.

Doch jetzt waren andere Dinge wichtiger. Im Wohnzimmer fand sie ein halb leeres Wasserglas. Man sah noch deutlich die Stelle, wo er es an die Lippen gesetzt hatte, um daraus zu trinken. Vorsichtig nahm sie ein Wattestäbchen und wischte damit über die Innenseite des Glases, dann verpackte sie es steril in einem dafür vorgesehenen Röhrchen. Im Bad fand sie einen Kamm, aus dem sie ein paar lose Haare zupfte. Unten im Erdgeschoss hatte sie sich gerade umgesehen, ob es dort nicht vielleicht noch etwas gab, das sie verwenden konnte. Zur Erschaffung eines Klons waren möglichst viele DNA-Proben wichtig. Doch plötzlich ging im Erdgeschoss die Tür auf.

Helen blieb nicht mehr die zeit, durch die Haustür zu verschwinden, durch die Nick soeben herein gekommen war. Alles, was sie tun konnte, war, sich in eine dunkle, lichtlose Ecke des Zimmers zu drücken und zu hoffen, dass er sie nicht entdeckte. Sekundenlang herrschte Stille, dann betrat Nick das Zimmer, kümmerte sich jedoch nicht darum, das Licht einzuschalten. Er nahm einfach nur das Glas und räumte es in der Küche in die Spülmaschine. Das war ihre Chance! Helen befreite sich aus den Schatten und hastete so leise wie möglich zur Vordertür. Als Nick die Treppe zum ersten Stock nach oben ging, fiel die Tür hinter ihr ins Schloss. Er blieb kurz stehen und lauschte, doch es war nichts zu hören.

*

Es war weiß Gott nicht der erste Klon, den Helen erschuf. Schon zuvor hatte sie aus dem Putzmann im Einkaufszentrum ein nützliches Werkzeug für ihre taten gemacht. Mit ihm war sie schon einmal ins ARC gekommen, jetzt sollte es ihr ein weiteres Mal gelingen. Sie musste einfach ins ARC um jeden preis. Ärgerlicherweise hatten sie die Sicherheitsvorkehrungen seit ihrem letzten Besuch stark verschärft, was mehr Aufwand bedeutete. Jedoch Aufwand, der sich zu lohnen versprach.
Ein Fingerabdruckscan und eine Stimmerkennung machten es Helen nahezu unmöglich, ins ARC zu kommen, denn sie war nicht in der Datenbank. Vermutlich würde man auf sie schießen, sobald man sie sah.
Doch diesmal würde sie nicht so unvorsichtig sein. Sie würde ins ARC kommen, und ihr Exmann würde ihr dabei helfen, ob er wollte oder nicht.

Es dauerte ein paar Wochen, dann war der Klon einsatzbereit. Der Nachteil an einem Klon war jedoch seine mangelnde Intelligenz. So gut es auch war, dass Klone ihrem Original zum Verwechseln ähnlich sahen, würde der Schwindel mit dem ersten Satz aufgedeckt. Der Klon brachte nur Sätze hervor, die sie ihm bei brachte. Zu selbstständigem Denken und Handeln war er nicht fähig. Er war nur eine Marionette, nicht mal ein richtiges Lebewesen. Schnell ersetzbar, wenn man genug Erbmaterial von anderen Klonen oder dem Original hatte.

Jeder Klon hatte eine Aufgabe, und wenn es nur die war, die anderen Klone bei ihrer Arbeit zu unterstützen, mit ihnen einen koordinierbaren Schwarm zu bilden, um seine eigene Dummheit mit Teamkoordination wett zu machen. Für den Klon in Gestalt ihres Exmannes hatte sie sich etwas besonderes einfallen lassen. Er würde ihnen nicht nur Zutritt zum Allerheiligsten verschaffen, nein. Er würde überdies eine Bombe in ihrem Innersten platzieren, die diese Einrichtung ausrotten und alles zerstören würde, was darin war.

*

Jetzt stand sie draußen mit einem Lieferwagen vor den Toren des Anomaly Research Centers. Ein paar der anderen Klone standen um sie herum. Noch blieb die Tür des Transporters verschlossen. Sie nickte einem der Klone zu, der die Sicherheitsvorkehrungen checkte.
Er bestätigte ihr, was sie schon wusste.
„Und wie kommen wir jetzt dort hinein?“ fragte einer der Klone.
„Man kommt überall hinein, wenn man die richtigen Leute kennt.“ erwiderte Helen mit einem Lächeln und zog die Tür auf.
Auf der Laderampe stand der Nick-Klon.
„Du weißt, was du zu tun hast.“ murmelte sie in sein Ohr, dann ließ sie ihn gehen. Er deaktivierte die Sicherheitsvorkehrungen und ließ sich selbst und die anderen herein.
Das ARC war groß, sie würden einen Platz finden, an dem sie warten konnten, bis er ihnen das verabredete Zeichen gab. Und wenn es so weit war, würde es schon bald kein ARC mehr geben.
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Lux Aeterna
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BeitragThema: Re: Out of Space and Time (120er-Liste)   Do Dez 30, 2010 1:34 am

7) Heal - Heilung (83) (Jenny)

Handlung: nach Folge 3.3
Rating: P 12
Handelnde Personen: Jenny Lewis, Nick Cutter
Pairings: angedeutetes Nick/Jenny
Wortzahl: 881
geschrieben am: 26.07.2010

Es war ein Schock für sie gewesen. Warum hatte er das getan? Warum war er wieder in das brennende Gebäude gerannt, kurz, nachdem die Bombe hoch gegangen war? Warum hatte er sie nicht einfach dort drinnen verbrennen lassen? Sie hatte es verdient! Mit allem, was diese Frau getan hatte, hatte sie den Tod hundert- und tausendfach verdient! Aber er hatte es nicht getan, sie nicht dort drinnen sterben lassen.
Warum?

Nun, das war nun mal seine Natur. Er half denen, die Hilfe brauchten, ohne Rücksicht auf sein eigenes leben. Er hatte auch ihres gerettet. Damals, als die Würmer sie angegriffen hatten. Von denen sie nicht hatte glauben wollen, dass es sie gab. Aber das tat es. Und dann hatte sie sich revanchiert. Bei einem Mann, den sie bis dahin gar nicht kannte. Und der so fest davon überzeugt gewesen war, sie zu kennen. Aus einem anderen Leben, einer anderen Zeit, zu der sie eine andere Person gewesen war.

Später hatte er versucht, es ihr zu erklären. Spät abends, vor ihrer Haustür. Doch dann war ihr Verlobter gekommen. Sie hatte ihn stehen lassen müssen und war zurück geblieben mit einem merkwürdigen Gefühl. Er musste sich einfach irren. Wie konnte man jemand sein und gleichzeitig doch jemand anderes? In Jennys Verständnis passte das nicht zusammen. Sie hatte es vehement abgelehnt, mit einem anderen Namen als ihrem richtigen angesprochen zu werden. Und er hatte sich wieder und wieder entschuldigt, wenn er sie versehentlich Claudia genannt hatte.

Sie war nicht diese Claudia Brown. Sie konnte es unmöglich sein. Schließlich war sie immer sie selbst gewesen, oder etwa nicht? Und doch schien er nicht akzeptieren zu wollen, wer sie war. Hielt sie für jemand anderes. Und sie hielt ihn dafür für verrückt. Doch sie lernte, damit um zu gehen. Denn keiner von ihnen schien von seinem Standpunkt abweichen zu wollen. Er hatte oft versucht, ihr die Umstände ihrer Veränderung zu erklären.

Von den Anderen war er dafür auch schon schräg angeschaut worden. Lester hatte ihr erzählt, wie Nick aus der Anomalie gestolpert war. Er hatte wirres Zeug geredet, von einer Claudia Brown gesprochen, die keiner kannte und vom ARC nichts wissen wollen. Bis heute glaubte ihm niemand so recht. Alle hatten sie gedacht, die Arbeit mit den Anomalien verlange ihm zu viel ab und er werde langsam aber sicher wahnsinnig. Nur Abby und Connor schienen in dieser schwierigen Zeit zu ihm gehalten zu haben.

Und jetzt lag er vor ihr. Die Augen geschlossen, alle Gliedmaßen von sich gestreckt, als schliefe er. Im Tod wirkte sein Gesicht seltsam friedlich, als habe er endlich alle Sorgen abgelegt. Sie wusste aber leider zu genau, dass er nicht hier lag und schlief. Das kleine, kreisrunde Loch in seinem Oberteil schloss alle Chöre von schüchternen „Und was ist, wenn...“-Stimmen kategorisch aus.

Eine einfache Kugel hatte sein Leben beendet. Nachdem er nach mehreren Minuten nicht wieder gekommen war, war Connor los gerannt, um nach ihm zu suchen.
Doch als er ihn nach draußen getragen hatte, ein Anblick der den Professor wirken ließ wie eine Gliederpuppe, war es bereits zu spät gewesen.

„Ich wollte ihm doch noch sagen...“ Ja, was hatte sie ihm sagen wollen? Dass sie ihm glaubte? Dass sie ihn liebte und ihm glaubte? Dass sie wusste, dass sie mal jemand anderes gewesen war?
Sie wusste es selbst nicht. Sie wusste nur, dass sie erst jetzt erkannte, was Nick Cutter alles für das Team getan hatte. Er hatte so viel geleistet, hatte so viele Gefahren überstanden, nur um durch eine winzige Kugel zu sterben. Jenny kannte die Hintergründe nicht, glaubte aber dennoch, sie zu verstehen. Helen Cutter hatte ihren Exmann ermordet, weil er gegen sie arbeitete. Vielleicht war sie auch frustriert, dass ihre Rückgewinnungsversuche nicht fruchteten. Oder er stand ihren Forschungen im Weg.

Sie hatte sich irgendwo tief in ihrem kleinen, naiven Herzen vorgestellt, er würde sterben, weil er versuchte, sie alle vor einem Dinosaurier oder einem Rudel Predatoren zu verteidigen. Aber er war gestorben, weil er seine Exfrau hatte retten wollen. Vielleicht wusste auch ein Mensch wie Nick Cutter nicht, wann es gesünder war, einen Menschen sterben zu lassen.
Helen hätte sicherlich einen Weg aus dem brennenden ARC gefunden. Schließlich hatte sie auch nicht gezögert, Stephen allein in den Bunker voller Kreaturen gehen zu lassen.

Ein paar Tage später dachte sie erneut über all das nach, weil ihr bewusst war, was für eine Lücke der Professor im ARC hinterlassen hatte. Es klopfte an der Tür und eine junge Frau mit einer Kiste auf dem Arm trat zu ihr.
„Miss Lewis?“ sie wandte sich ihr zu.
„Hier sind noch ein paar persönliche Gegenstände von Professor Cutter.“ Sie wühlte sonst nicht in den persönlichen Dingen anderer Leute, aber das hier war etwas vollkommen anderes.

Schließlich fiel ihr ein Foto in die Hände. Es war halb durchgerissen, aber sie erkannte sich trotzdem wieder. Nick hatte wohl sich selbst aus dem Bild gerissen. Und plötzlich traf sie die Erkenntnis wie ein Schlag. Die ganze Zeit über hatte er Recht gehabt.

Sie wandte sich zu Sarah um, die das Foto über ihre Schulter betrachtete.
„Mein Gott, Sarah, ich war mal jemand anderes...“ flüsterte sie erstarrt. Doch tief in ihrem Inneren wusste sie, sie würde eines Tages damit abschließen können. Vielleicht würde sie mit ihrem anderen Ich in Einklang kommen, sich erinnern und Heilung finden.
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BeitragThema: Re: Out of Space and Time (120er-Liste)   So Jan 30, 2011 1:26 am

Cool Dreams - Träume (39) (Abby/Connor)

Handlung: Folge 3.9/3.10
Rating: P 12
Handelnde Personen: Abby Maitland, Connor Temple
Pairings: Abby/Connor
Wortzahl: 707
geschrieben am: 29.07.2010

Sein Kopf fühlte sich an, als schlage jemand mit einer Abrissbirne auf sein Gehirn ein. Connor war sich nicht sicher, ob es unter dem klopfenden Ansturm überhaupt noch existierte. Natürlich hatte er gewusst, dass er eigentlich den Mund offen und den Kiefer locker hätte lassen sollen, aber diese Anweisung zu befolgen war nicht gerade leicht, wenn man mit mehreren Raptoren konfrontiert wurde.
Also hatte er sich zusammengerollt und die Hände über die Ohren gelegt. Daraus resultierten jetzt seine Kopfschmerzen. Von der Blendgranate. Die halbwüchsigen Raptoren lagen immer noch bewusstlos am Boden. Aber Abby und er wussten genau, dass die Granate sie nicht getötet hatte. Sie waren bloß bewusstlos. Deshalb war es ganz gut, dass sie es geschafft hatten, auf diesen Baum zu flüchten.

Die Schmerzen brachten ihn fast um, aber Abbys Nähe machte es wieder etwas wett. Und als hätten sie nicht nur das Problem, dass sie zusammen mit ein paar Raptoren auf einem Baum in der Kreidezeit fest saßen.
Nein, überhaupt die Tatsache, dass sie in der Kreidezeit fest saßen, ließ seine Kopfschmerzen rapide ansteigen.
Die Fernbedienung war zerstört, Danny befand sich in einer anderen zeit und es gab keine Chance, dass sie in der nächsten Zeit wieder einen Weg in die Gegenwart fanden.

Wenn er gerade nicht das Bewusstsein verlor, lugte er am Baumstamm nach unten. Die juvenilen Raptoren kamen langsam wieder zu sich, schüttelten die Köpfe und starrten zornig am Stamm hinauf. Aber zum Glück hatten Abby und er einen Platz weit oben ergattert, an den die Tiere nicht heran kämen.
Trotzdem versuchten sie es, indem sie am Stamm nach oben sprangen und sich um die eigene Achse drehten.

Er konnte nur hoffen, dass sie es irgendwann von alleine aufgaben. Glücklicherweise konnten sie nicht klettern. Also blieb ihnen nichts anderes übrig, als hier zu bleiben und zu warten, bis die Tiere es Leid waren.

Irgendwann würden sie sich eine Beute suchen, die nicht so lange auf sich warten ließ. Langsam wurde es dunkel und merklich kälter.
Connor merkte, wie er zitterte.
Kopfschmerzen, die Kälte, nichts zu essen und keine Chance, wieder nach hause zu kommen, hoben seine Laune nicht wirklich.

Plötzlich umgriffen zwei kühle, schlanke Hände seinen Kopf.
Allein die Berührung machte den Schmerz besser erträglich. „Mach die Augen zu.“ kam der leise Befehl. Er tat, wie ihm geheißen.
So konnte er vielleicht vergessen, dass er in der Kreidezeit festsaß.

„Und jetzt stell dir vor, du wärst an einem schönen Ort.“ Ihre Finger strichen über seine Schläfen, massierten den Schmerz langsam weg. War das vielleicht eine Kunst, die man im Yoga-Kurs lernte? Jedenfalls ging es ihm schon ein bisschen besser. Über seine Gedanken an Abby vergaß er fast ihre Frage.
„Connor?“ fragte sie leise und er hörte das feine lachen in ihrer Stimme.

Die Zunge zwischen den Lippen konzentrierte er sich.
„Ich bin an einem Strand. In der Südsee. Da ist weißer Sand und hohe, grüne Palmen mit Kokosnüssen und türkisblaues Wasser...“ er hielt einen Moment lang inne und lächelte selig.
„Du wiederholst aber nicht gerade die Bounty-Werbung, oder?“ fragte die Blondine grinsend und fuhr mit der Massage fort.

Er wollte den Kopf schütteln, aber der Schmerz ließ es nicht zu.“Nein.“ murmelte er deswegen nur leise. Er flüsterte, weil er nicht wusste, ob die Raptoren noch da waren. Aber selbst wenn, vor den theropoden Dinosauriern mussten ihm seine Träume sicherlich nicht peinlich sein.
„Komme ich auch in deinem Traum vor?“ fragte sie eben so leise, aber neugierig und zog ihn nach hinten. Er lehnte sich bequem gegen ihre Schulter.
„Ja, sofern du kein Problem damit hast, in einem Bikini zu stecken.“ sein Grinsen wurde ein bisschen dreckig. Er konnte es nicht sehen, weil er immer noch die Augen geschlossen hatte, aber sie lächelte leicht.

„Und welche Farbe hat der Bikini, in den du mich da gesteckt hast?“ fragte sie. Connor ließ die Augen geschlossen. Erst hatte er vor gehabt, es ihr zu sagen, aber dann kam ihm eine bessere Idee.
„Das darfst du dir aussuchen. Und was da sonst noch so ist.“ Jetzt fühlte er sich merkwürdig wohl hier oben. Für den Moment, den dieser Traum andauerte, konnte er seine Schmerzen, die Kälte und ihre gesamte Situation vergessen und mit ihr an einen Ort reisen, an dem sie zusammen ihre Träume ausleben konnten.
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