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 Südeuropäischer Riesenottermink

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Ursumeles
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BeitragThema: Südeuropäischer Riesenottermink   Sa Jan 09, 2016 3:10 am

Südeuropäischer Riesenottermink(Robustuvison piscivorus)
Carnivora
Canoidea
Musteloidea
Lutravisonidae
Verbreitung: Südliches Europa(Iberien bis Kaspische Tethys)

Die meisten Otter waren schon zur Zeit des Menschen bedroht, und so schafften es nur der Nordamerikanische Fischotter (Lontra canadensis)in Nordamerika  und der Fleckenhalsotter (Hydrictis maculicollis) im südlichen Afrika zu überleben. Keine der beiden Arten schaffte es jedoch sich in näherer Zukunft weiter zu verbreiten, erst etwa 15 Millionen Jahren nach dem Aussterben der Menschen erreichten Fleckenhalsotternachfahren den Nil- der sich über den Tschadsee mit dem Niger-Benue-Flussystem verbunden hat-, während die Fischotternachfahren auf den nordamerikanischen Kontinent- mit vorgelagerten Inseln wie Grönland, und den Flachmeeren rund um den Kontinent- beschränkt bleiben.
Andere Raubtiere entwickelten sich nun zu otterähnlichen Räubern: Nachfahren des Krabbenwaschbär´s in Südamerika und die Otterminke(Lutravisonidae) in Eurasien –sowie die kleinen Oterratten auf der Norhalbkugel und Wassermangusten in Afrika-.
Zu den größten Arten der Familie gehört der Südeuropäische Riesenottermink(Robustuvison piscivorus). Einige Arten, etwa der Südostasiatische Riesenottermink(Lutronyx gigas) sind zwar länger, aber der Südeuropäische Riesenottermink ist kräftig und schwer- 30 bis 70kg schwer, bei einer Körperlänge von 120-150cm plus 50-70cm Schwanz, nur der Bärenottermink ist schwerer.  Der Kopf ist breit und kräftig, auf ihm liegen die mittelgroßen Ohren und Augen und die langen Tasthaare. Sie sind von Teilen Iberiens und den Rhone im Westen über den Po, dem Bodensee-Sumpf und den südlichen Rhein, sowie der Donau und den anderen Flüssen des Balkans(wie der neuentstandenen Paradonau und dem Vardar ) bis hin zur Kaspischen Tethys und einigen Zuflüssen im Norden(südliche Bereiche des Dnjeprs, Dons und der Wolga). Subfossile Funde lassen auf eine ehemalige Verbreitung im Zweistromland schließen.  In diesem Gebiet bewohnen sie Sümpfe, Seen, Überschwemmungsgebiete und Flüsse, teilweise mit dichtem Schilfdickicht genauso wie überflutete Wälder, Hauptsache die Gewässer sind mehr oder weniger klar. Meist leben Riesenotterminke  einzelgängerisch, nur Weibchen leben mit ihren letzten Wurf zusammen.
Am Ufer graben die Minke einen langen Gang, oder vergrößern den kleinerer Verwandter, der Eingang liegt unter Wasser und die Wohnkammer liegt über der Hochwassergrenze.
Riesenotterminke fressen verschiedene Wasser- und Ufertiere, sowie frisches Aas, auf ihren bis zu 15 Minuten langen Tauchgängen erbeuten sie langsame oder geschwächte Fische, bis hin zur Größe eines Karpfen oder kleinen Welses. Neben Fischen fressen sie auch andere Wassertiere wie Große Amphibien, Wasserschlangen und –vögel , Säugetiere wie Bisamratten oder gar junge Seenutrias sowie hartschalige Beute wie Krebse, Muscheln und gar kleinere Schildkröten. Erwachsene Tiere haben nur wenige Feinde, unter ihnen im Wasser nur Krokodilhechte und Riesenwelse.
Nach beinahe drei Monaten Tragezeit bringen sie ein bis fünf 150-180g schwere Junge zur Welt. Die Jungen werden 10-17 Wochen gesäugt. Mit Zwei Jahren werden sie von der Mutter vertrieben und mit zweieinhalb Jahren werden sie Geschlechtsreif, meist werden die Weibchen früher geschlechtsreif. Sie leben durchschnittlich 10-16 Jahre, maximal jedoch bis zu 30 Jahre.
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